Predigtreihe Weisheit 2

3. Februar 2013

 

Sexagesimae

 

Predigtreihe

„Lebensweisheit aus der Bibel:

Vitamin-C-Spritze für den Alltag“

Predigt 2 – „Gutes tun und Mitgefühl entwickeln – positive Wirkung von bleibendem Wert entfalten“

Sprüche 3, 27

 

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserm Vater und unserm Herrn Jesus Christus! Amen.

 

  1. 1.    Gutes tun: eine herausfordernde Situation

Liebe Gemeinde,

ich setze heute fort mit den praktischen Lebensweisheiten aus dem Buch der Sprüche. Wir lesen in Sprüche, Kapitel 3: „Wenn ein Mensch Hilfe braucht und du ihm helfen kannst, dann weigere dich nicht, es zu tun.“ Das klingt überzeugend und wir wissen das alle. Aber dies praktisch im Alltag umzusetzen, ist manchmal ziemlich schwierig und herausfordernd. Stellen wir uns deshalb einmal diese praktische Situation vor: wir waren zu einem Arzttermin in der Stadt und mussten stundenlang warten, deshalb sind wir etwas gereizt und innerlich angespannt. Endlich wollen wir mit dem Bus nach Hause fahren. Beim Einsteigen drängelt sich ein ziemlich großer Jugendlicher vor und wir kriegen seinen Ellbogen in die Seite gerammt: ein unverschämtes Verhalten, Wut und Ärger steigt in uns hoch. Der Bus ist gut besetzt, da viele Schüler mitfahren, aber einige Plätze sind noch frei. Gerade steuern wir einen freien Platz an und lassen uns erleichtert fallen: geschafft! Da entdecken wir aus dem Augenwinkel, dass sich eine junge Mutter mit ihrem Kinderwagen und zwei großen Taschen müht, an der hinteren Tür die Stufen hinauf in den Bus zu gelangen. Für einen Moment sind wir hin- und hergerissen: sollen wir nochmal aufstehen und der Mutter in den Bus helfen? Es sind genügend andere Leute im Bus, die helfen könnten, schießt uns durch den Kopf, warum gerade ich? Während ich hier aufstehe und helfe, könnte jemand anders sich auf meinen Platz setzen, melden sich Zweifel, dann müsste ich vielleicht die ganze Fahrt stehen. Liebe Gemeinde, eine alltägliche ziemlich unspektakuläre Situation, wo uns genau dieser Satz der Bibel treffen könnte: Wenn jemand Hilfe braucht und du kannst helfen, dann weigere dich nicht. Eigentlich eine klare Sache, oder? Aber wir alle kennen eben die Hindernisse, die es in der Praxis so schwer machen, dass wir tatsächlich aufstehen und zupacken. Erstens: wenn noch andere da sind, die auch helfen können, und ich frage, warum ich? Zweitens: wenn ich dadurch einen persönlichen Nachteil haben könnte – in diesem Fall, dass ich meinen Sitzplatz verlieren könnte. Drittens: wenn ich gerade zu sehr in meinem Ärger gefangen bin, weil alles nicht so läuft wie ich will. Viertens: weil ich gerade selbst von jemand anders rüde und unfreundlich behandelt wurde, neige ich, mich selbst zu bemitleiden und mich zu weigern, jetzt einem anderen etwas Gutes zu tun. Liebe Gemeinde, auch wenn wir überzeugt sind, anderen zu helfen ist gut, im Alltag ist es oft schwierig umzusetzen. Aber darf ich meine kleine Geschichte schließen: wenn wir in der Situation im Bus trotz aller Zweifel aufstehen und fassen an und helfen der Mutter in den Bus, dann haben wir einen kleinen, aber doch bedeutsamen Sieg errungen. Erstens: der Ärger über den so schlecht laufenden Tag wird wahrscheinlich fast verflogen sein, der Ärger über die Drängelei und den Ellbogenstoß des Jugendlichen am Eingang wird so gut wie vergessen sein – und: die Wahrscheinlichkeit, dass wir beim nächsten Mal wieder helfen, vielleicht in einer noch größeren Herausforderung ist deutlich gestiegen, weil wir uns diesmal für die Hilfe entschieden haben. Und damit sind wir einen Schritt weiter auf dem Weg zu einem hilfsbereiten Lebensstil. Dazu ermutigt uns die Bibel, immer wieder, und heute hören wir die Einladung unseres Herrn Jesus Christus: bist du bereit, jeden Tag neu dich darum zu bemühen und diesen Lebensstil einzuüben, so dass er immer mehr ein Teil deiner selbst wird, nämlich selbstverständlich wo immer es geht, Gutes zu tun?

Liebe Gemeinde, wie sieht dieser Lebensstil aus, darüber wollen wir heute nachdenken.

 

  1. 2.    Der Lebensstil, Gutes zu tun, ist unsere Bestimmung

Sich gegen Zweifel und Hindernisse zum Helfen durchzuringen, ist mühsam. Wenn wir dann tatsächlich etwas Gutes getan haben und jemand geholfen haben, kommt manchmal ein beglückendes Gefühl in uns auf, weil wir ahnen: jetzt habe ich mich so verhalten, wie es sein sollte, ich habe das richtige getan. Manchmal bekommen wir auch einen Dank oder ein Lächeln. Aber wir sollten uns beim Tun des Guten nie von solchen Belohnungen und Anerkennung abhängig machen. Manchmal ist Helfen nicht schön, sondern einfach mühsam und schwer. Die Sprüche erinnern uns aber – und das ist eine sehr wichtige Erkenntnis, Sprüche, Kapitel 11: „Wer zu anderen gütig ist, tut sich selber gut; wer grausam ist, tut sich selber weh.“ Wenn wir Gutes tun, hat das sehr grundsätzlich und auch dann wenn wir keinen direkten Vorteil oder keine Anerkennung bekommen, eine positive Wirkung auf uns selbst. Warum? Die Sprüche der Bibel sind nur kurze Merksätze und praktische Weisheiten. Die Begründung, lesen wir im Epheserbrief: „Denn wir sind Gottes Werk. Durch Jesus Christus hat er uns so geschaffen, dass wir Gutes tun können. Er hat sogar die guten Taten schon geschaffen, die wir nun auch tun sollten.“ Die Wahrheit ist: es ist unsere ureigenste Aufgabe als Menschen, Gutes zu tun. Wenn wir Gutes tun, dann erreichen wir die uns von Gott gegebene Bestimmung. Gleichgültig wie großartig oder wie klein und unbedeutend unsere Taten sind, ob wir Geld, Zeit viel Mühe aufwenden, einen Kranken zu pflegen oder einfach jemandem ein gutes Wort sagen, ein Gebet für ihn sprechen, ihm einen Händedruck und Lächeln schenken, dies ist der Lebensstil, der für uns von Gott bestimmt ist und den wir immer mehr und tiefer einüben sollen, weil wir nach Gottes Bild geschaffen sind und Gott will unbedingt das Gute für uns und jeden unserer Mitmenschen. Aber die tiefere geistliche Wahrheit ist: wenn wir helfen, nutzen wir nicht nur anderen Menschen, dann wächst kräftig unser Charakter so wie Gott uns eigentlich bestimmt und gewollt hat und wir geben unserer Seele Nahrung und tun uns selbst Gutes.

 

  1. 3.    Die Grenzen des Guten – nicht am Ziel vorbei rennen

Ist es also ganz einfach: sollten wir in jedem Fall und immer anderen Menschen Hilfe schenken? Nein, so einfach ist es nicht. Wer wahllos und in blindem Eifer Gutes tun will, richtet manchmal mehr Schaden an, als dass er hilft. Wir müssen nämlich beim Tun des Guten viele Grenzen beachten.

  1.               I.        Hilfe: kontraproduktiv oder förderllich?

Betrachten wir noch einmal genau das anfangs genannte Wort aus den Sprüchen: „Wenn ein Mensch Hilfe braucht und du ihm helfen kannst, dann weigere dich nicht, es zu tun.“ Das Wort „wenn“ am Satzanfang ist eine sehr wichtige Einschränkung. Denn wer wahllos und unüberlegt jedem seine Hilfe aufdrängt oder anbietet, der wird nicht viel Gutes erreichen. Wir wissen es sehr gut von unseren Kindern: wenn wir ihnen alle schweren und unangenehmen Aufgaben abnehmen, werden sie im Haushalt uns schuften lassen und faul in der Ecke sitzen, ihr Zimmer nie aufräumen und verwöhnte unselbständige, unreife Persönlichkeiten. Wir können sie auch nicht sich selbst überlassen, auch dann lernen sie nichts. Der wichtigste Grundsatz lautet: Hilfe zur Selbsthilfe. Wir sollen den anderen nur das abnehmen, was sie nicht bewältigen können. Aber das Ziel ist, dass sie so viel wie möglich selbst erreichen. Das gilt auch für Kranke, Behinderte, ältere Menschen, für die Hungernden in den armen Ländern der Welt. Wir tun ihnen keinen Gefallen, wenn wir sie bemuttern, bevormunden und mit Hilfe überhäufen, dann gewöhnen sie sich daran, nichts mehr selbst zu tun, werden abhängig von immer neuer Hilfe, unfähig sich weiter zu entwickeln und die Probleme werden dann durch die Hilfe nicht kleiner, sondern immer größer. Wunderbar bringen es die Sprüche auf den Punkt: „Der Hunger eines Arbeiters arbeitet für ihn, sein leerer Magen spornt ihn an.“ Wir sollen helfen, wo immer es geht, aber klug, wohl dosiert, respektvoll vor den Fähigkeiten, die der Hilfsbedürftige noch hat und nicht verlernen soll, und so, dass die Hilfe nicht ausgenutzt wird, sondern, dass sie dem anderen hilft wieder selbst zurecht zu kommen.

  1.             II.        Beachtung der eigenen Grenzen

Uns allen ist die Geschichte vom barmherzigen Samariter bekannt, der auf dem Weg nach Jericho ausgeraubt und verletzt wurde. Jesus stellt uns den Samariter, der hilft, als Vorbild vor Augen. Aber bemerkenswert ist nicht nur die spontane Hilfe für den Verletzten am Wegrand, sondern auch die Grenzen der Hilfe. Er gibt den Hilfsbedürftigen in die Hände eines anderen, er selbst setzt seine Reise fort und schaut nur später noch einmal nach, ob alles gut läuft und eventuell noch finanzielle Hilfe nötig ist. Was tut der Samariter nicht? Er nimmt ihn nicht mit zu sich nach Hause, er bricht nicht seine Reise ab, er überhäuft ihn nicht mit Wohltaten. Er tut nur das, was in diesem Moment erforderlich ist und was er leisten kann nach seinen Fähigkeiten. Wenn wir helfen, besteht die Gefahr darin, dass wir uns finanziell oder kräftemäßig übernehmen und keine Grenzen mehr kennen. Gerade für diejenigen, die viel Gutes tun – ich kenne einige und schätze sie sehr – ist es wichtig, dass sie sich nicht überfordern. Wie viele in helfenden Berufen können kaum noch, sind müde erschöpft und ausgebrannt? Wir brauchen es, dass wir Pausen finden, unsere Kraft auftanken, körperlich und seelisch erfrischt und aufgebaut werden, wir brauchen Stärkung von Gott, der unsere Herzen neu mit Mitgefühl, Liebe und Güte füllt. Deshalb ist für jeden Helfer und jeden, der den Weg Jesu und den Lebensstil des Helfens für sich gewählt hat wichtig sich zu sagen: bis hierher und nicht weiter. Hier ist meine Grenze, mehr kann ich nicht tun. Denn wir alle können und sollen nicht, wie kürzlich mal Tim Bendzko sang: „Nur noch kurz die Welt retten“. Wir sollen und müssen nicht alles allein richten und alleine vollbringen. Wenn wir helfen, sind wir doppelt und dreifach erfolgreich, wenn wir nicht als Einzelkämpfer auftreten, sondern uns Unterstützung, Hilfe und Fachkenntnis von anderen nutzen. Ein Netzwerk von Leuten hilft unendlich viel effektiver als ein Einzelner.

 

  1. 4.    Die bequeme Versuchung

Es ist in unserer Zeit also nicht so leicht zu helfen. Ich denke an die Konfirmanden, die jedes Jahr vor dem Erntedankfest Erntegaben sammeln. Sie tun eine gute Tat, um mit den gesammelten Lebensmitteln und Spenden Hilfsbedürftige zu unterstützen. Manche sagen: das ist doch heute gar nicht mehr nötig, die haben doch schon mehr als genug im Carolinenfeld. Falsch. Ohne die Hilfe zum Erntedank wäre es nicht mehr möglich, allen ein ausreichendes Essen zu geben, weil die offiziellen Sätze vom Staat so niedrig sind, dass es vorne und hinten nicht mehr reicht. Was tun viele Leute, sie knallen den Konfirmanden die Tür vor der Nase zu, geben beleidigende Antworten oder lassen sie stehen mit den Worten: „komme gleich wieder“ und dann bleibt die Tür zu. Es ist manchmal sehr schmerzhaft und man muss gegen große Widerstände und Anfeindung kämpfen, wenn man helfen will. Für die Konfirmanden eine schwierige Erfahrung, aber eine großartige Übung, denn für uns alle ist die Versuchung groß, dass wir vorschnell aufgeben und sagen: das ist mir zu mühsam, dann helfe ich  eben nicht. Wir können eh diese Welt nicht ändern. Eine Gefahr in unseren christlichen Kreisen ist auch, dass wir gar keine persönlich Hilfsbedürftigen mehr kennen. Dann tun wir nur noch unseren Freunden Gutes, laden diejenigen ein, die uns wieder einladen, beschenken die, die zurückschenken. Ein nettes Tauschgeschäft, aber das ist keine besonders großartige Tat. Viele von uns leiden unter dem Mosekomplex und sagen: Schick einen anderen für diese Aufgabe, ich bin zu ungeschickt, ich kann das nicht. Baer so wie Gott bei Mose nicht locker ließ, so lässt er uns nicht so einfach davon kommen, denn es ist unsere Bestimmung und gehört zu unserem Wesen, dass wir helfen und Gutes tun. Also ruft er dich und mich zurück zu denen, die bedürftig sind und Hilfe benötigen. Hier ist dein Platz, sagt Gott. Und wenn wir zu alt geworden sind und unserer Kräfte nicht reichen? Bei den meisten funktioniert immer noch der Mund und das Ohr, über Telefon kann man mit Gesprächen unglaublich viel Gutes tun und ich kenne viele ältere Menschen, die in ihrer reichlich vorhandenen Zeit einen sehr wichtigen Dienst tun, weil sie für andere Menschen Zeit haben, lange zuhören, ermutigend und weise anderen zureden, denn das können sie besser als fast alle jungen Leute. Nein, wir müssen wirklich nicht die Welt retten, aber regelmäßige Gebete für die Menschen in Not, für die Familien, sind oft eine der besten guten Taten, die wir vollbringen können. Auch hier sind die großen Meister des Betens die Älteren, die hier sehr treu sind – ich staune immer wieder, wie viel Gebete geholfen haben, nicht zuletzt mir, wenn es mir nicht gut ging. Ich möchte niemals auf die Hilfe der Beter verzichten. Es soll nur niemand sagen: ich kann nichts mehr tun – nein, Gott hat jedem von uns seinen Platz gegeben, wo er hilfreich ist. Nicht jeder ist berufen etwas Großes zu tun, aber jeder soll im Kleinen treu sein und Hilfe leisten, wo er es kann.

 

  1. 5.    Gottes Herz hören: Mitgefühl lernen

Zum Schluss: eines der am häufigsten in den Sprüchen der Bibel (und übrigens auch in den Worten Jesu) angesprochenes Thema ist das Mitgefühl und die Hilfe für die Schwachen, die Armen, die Außenseiter, die Leidenden. Es ist offenbar so etwas wie das Spezialanliegen Gottes für uns. Denn wir Menschen neigen dazu, unsere Sinne für das Unangenehme zu verschließen. So erinnern uns die Sprüche, Kapitel 14: „Wer die Schwachen unterdrückt, beleidigt ihren Schöpfer. Wer Hilflosen beisteht, ehr ihn.“ Und weiter heißt es in Sprüche 19: „Bedürftigen helfen heißt Gott etwas leihen, der wird es voll zurückerstatten.“ Das besondere an diesen Worten ist nicht nur die Ermahnung, die Schwachen nicht aus dem Auge zu verlieren, sondern die Begründung: wer diese Menschen verachtet, schlecht behandelt oder unbeachtet in ihrer Not leiden lässt, der verachtet damit unmittelbar Gott selbst. Und wer den Bedürftigen und Armen Gutes tut, der bekommt die große Freude Gottes und seinen Segen zu spüren. Erstaunlich: die Schwachen sind bei Gott nicht die Letzten, sondern Gott empfindet so sehr mir ihnen, er hat so tiefes Mitgefühl, dass er sich mit ihnen ganz unmittelbar identifiziert. Jesus hat das in der größten Konsequenz getan. Er hat  - in Matthäus 25 lesen wir es – sich mit den Armen in eins gesetzt und gesagt: was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern tut, das tut ihr mit, eurem Herrn. Wenn wir also Mitgefühl mit anderen Menschen lernen wollen, dann können wir bei Gott selbst in die Lehre gehen, niemand auf Erden empfindet so sehr mit den Leidenden wie er. Und wenn wir Gott näher kommen wollen, dann geht das nur, indem wir sein großes Anliegen zu unserem machen und die Nöte und Bedürfnisse der Menschen sehen, verstehen und handeln. Gott ist der große Verteidiger und Anwalt der Menschen. Unmissverständlich sagt es Gott: wer die Schwachen und Armen antastet und ihnen Unrecht tut, der bekommt es mit mir selbst zu tun. Aber wer ihnen Gutes tut, der ist ganz nahe bei meinem Herzen und mein Segen wird über ihn strömen. Was gibt es also schöneres, als dass wir uns jeden Tag neu einüben in den Lebensstil den Gott leibt und für den wir geschaffen sind, den Lebensstil der Güte, Herzlichkeit, des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft. Das ehrt Gott und tut uns über alle Maße gut. Ich wünsche uns, dass wir in diese Liebe jeden Tag tiefer hineinwachsen.

Amen.

 

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus unserem Herrn. Amen.

Sprechzeiten im Pfarramt

Büro (Verwaltung und Friedhof): Frau Müller
Montag und Dienstag 10:00 Uhr-11:30 Uhr, sowie Donnerstag 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

Pfarrer Krause:
Donnerstag: 9.00 Uhr-11.00 Uhr
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